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SCHULPROJEKT

 

Projekt: KID’S NATURE – DAS WISSEN DER WILDNIS

Projekttermine für Ganztagesangebote der Schulen

Projektbeschreibung:

  • Inhalt des Projektes ist das altersgerechte Heranführen der Kinder an ein umfassendes Wissensgebiet der Naturkunde und Sozialökologie und verschiedener Techniken aus dem Wissen der Natur und alter Völker. Das Projekt wird in freier Natur bzw. im Gebäude durchgeführt. Angestrebt wird das Erlernen und Vertiefen eines eigenverantwortlichen, eigenmotivierten Lernens und Arbeitens. Die Sensibilisierung für die Bereiche Gesundheit, körperliche Fitness, Naturkunde, Naturschutz, Gemeinschaftskunde und Ökologie soll immer begleitend im Vordergrund stehen. Das Projekt beginnt mit dem Schuljahresbeginn und erstreckt sich auf das gesamte Schuljahr. Wahlweise geteilt in Projektabschnitte mit verschiedenen teilnehmenden Gruppen. Eine Einbindung in den Unterricht oder bereits bestehende inhaltlich verwandte Projekte bzw. Arbeitsgemeinschaften ist von Vorteil und erwünscht. Projekthöhepunkt ist ein 3-tägiges Kinder-Wildnis-Camp, bei welchem die Kinder ihr erlerntes Wissen altersgerecht leben und erfahren können.

Projektziel:

  • Jedes Kind legt sich während des Projektes persönliche Unterlagen/Journale und Arbeitsmittel an. Die Unterlagen sind einerseits Aufzeichnungen über den Lerninhalt sowie Journale über ausgesuchte Lernobjekte. Arbeitsmittel sind selbst gefertigte Gegenstände aus selbst bearbeiteten natürlichen Materialien. All diese Dinge ergeben zum Ende des Projektes einen für das Projekt repräsentativen Überblick über die Lern- und Gestaltungserfolge und sind, da ins Eigentum des Kindes übergehend, Motivation für zukünftiges eigenkreiertes Lernen.
  • Journale und gefertigte Gegenstände können laufend in der Schule ausgestellt werden und schaffen so Anreiz, Wissen und Fähigkeiten vertiefen zu wollen – „Selbstbelobigungseffekt“.
  • Des weiteren kann eine Wandzeitung oder, wenn vorhanden, eine Schülerzeitung ständig über den Stand der Beobachtungen, Erfahrungen und Lernerfolge Auskunft geben. Das fakultative Anlegen oder die Pflege eines Kräutergartens und dessen Dokumentation der einzelnen Pflanzen ist eine weitere Möglichkeit, „Natur zum Anfassen“ in die Schule zu bringen.

 

Projektinhalt:

„Wir erforschen Wald, Feld und das Wissen alter Völker“ - Grundlagen

      • -„Natur-etikette“ (gutes Verhalten im Einklang mit den uns umgebenden Dingen)
      • - Richtiges Lernen (Beobachten-Interpretieren-Umgang mit Nachschlagewerken)
      • - Schulung von Wahrnehmung (richtiges, gesundes Sehen)
      • - Sensorik – Sinnesschulung (Hören, Riechen, Tasten, Schmecken, Fühlen), Wetterbeobachtung
      • - Motorik – Bewegungsschulung (richtiges Gehen in der Natur, Lehre der ruhigen Bewegungen)
      • - Spielerische Meditation (Beruhigung des Geistes durch Naturbeobachtung)
      • - Trommelgruppe (Rhythmisches Trommeln mit verschiedenen Percussionsinstrumenten, Harmonisierung von Gehör und Motorik)
      • - Orientierungsschule (Techniken der Orientierung im Gelände und Vermeiden des „sich Verlaufens“)
      • - praktische Techniken (z.B.:Seilherstellung und Geschirrherstellung aus Naturmaterial, Bau einer Notunterkunft, 1.Hilfe in der Natur, etc.)
      • - Gefahrenkunde (Gefahren durch Pflanzen, Tiere, Orientierungslosigkeit)
      • Zu diesem Inhalt werden Übungen durchgeführt, bei denen sich der Lernimpuls sofort einstellt und die Kinder dazu motiviert werden, vergleichbare Übungen in ihrem häuslichen Umfeld durchzuführen.
      • Es wird dazu ein „Journal der Sinne“ (A4-Bogen mit den wichtigsten Erfahrungen aus den Übungen) angelegt.

 „Wir lernen die Familie der Bäume kennen“ - Grundlagen

      • - Was sind Bäume? Unterschied Bäume und „Nicht-Bäume“.
      • - Was für Bäume gibt es und wie unterscheiden wir sie?
      • - Was teilen uns Bäume über die Umgebung mit und wie können wir Bäume nutzen?
      • - Warum sind Bäume für unser Überleben notwendig?
      • Zu diesem Inhalt werden Beobachtungen durchgeführt, bei denen Kinder lernen ihre Wahrnehmung zu trainieren und Eindrücke zu interpretieren. Mit den erlernten Strukturen sind die Kinder in der Lage, auch zukünftig selbständig Baum- und Pflanzenbestimmungen durchzuführen.
      • Es wird dazu ein „Journal der Bäume“ (A4-Bogen mit den wichtigsten Bestimmungen) angelegt.

„Wir lernen die Bewohner des Waldes kennen“ Grundlagen der Bestimmung und Erforschung deren Lebensweise sowie kleine Spurenkunde

      • - Spurenlesen, Interpretation von Spuren und selbstkritische Überprüfung von Schlussfolgerungen, Spurenbilder lesen
      • - Erforschung der Lebensweise der Tiere, ihre Interaktion mit der Umwelt und Betrachtung von Übereinstimmungen und Unterschiede in unserer Lebensweise
      • - Welche Tiere leben bei uns. Wo? Wie? Wann? Warum?
      • Zu diesem Inhalt werden Spurenbestimmungen und deren Techniken gelehrt, bei denen Kinder lernen ihre Wahrnehmung und interpretierende Phantasiewelt zu trainieren und Eindrücke einzubinden. Die Kinder erfahren, wie es ist, eigene Schlussfolgerungen so lange in Frage zu stellen, bis eine (oder keine mögliche) sichere Antwort gefunden ist. Mit den erlernten Strukturen sind die Kinder in der Lage, auch zukünftig selbständig Spuren- und Tierbestimmungen durchzuführen sowie auch grundsätzlich Problemlösungen effektiv durchzuführen.
      • Es wird dazu ein „Journal der Tiere“ (A4-Bogen mit den eigenbeobachteten Spurenbildern und exemplarischen Tierbestimmungen) angelegt.

 „Die Sprache der Vögel“ – „Andere Pflanzen des Waldes“ - Grundlagen

      • - Rufarten der Vögel (Was sind Rufarten? Was teilen sie uns mit?)
      • - Techniken der Vogelbestimmung und häufigste Vogelarten
      • - die anderen Pflanzen des Waldes – „Nichtbäume“ – Grundlagen und Techniken der Bestimmung, Gefahrenkunde, Erkennung und Bestimmung der häufigsten nützlichen Pflanzen (z.B. Kräuter)
      • Zu diesem Inhalt werden die fünf globalen Rufarten der Vögel erlernt und deren Aussagekraft erforscht. Es werden die Techniken der Vogelbestimmung geschult und dabei insbesondere Wahrnehmung, Geduld und die feinen Sinne trainiert.
      • Es werden die Techniken der Pflanzenbestimmung trainiert, dabei insbesondere die Möglichkeiten der Feststellung der „Gefahrenpflanzen“. Nutzpflanzen werden identifiziert und die häufigsten derer besprochen und beobachtet. Auch hier erfahren die Kinder, wie es ist, eigene Schlussfolgerungen so lange in Frage zu stellen, bis eine (oder keine mögliche) sichere Antwort gefunden ist. Mit den erlernten Strukturen sind die Kinder in der Lage, auch zukünftig selbständig Vogel- und Pflanzenbestimmungen durchzuführen sowie auch grundsätzlich Problemlösungen effektiv durchzuführen.
      • Es wird dazu ein „Journal der Vögel und Journal der anderen Pflanzen“ (A4-Bogen mit den eigenbeobachteten Vögeln und Pflanzen) angelegt.

„Wir wenden das erlernte Wissen an“ – Wildnis-Kinder-Camp

        • Veranstaltung eines „Wildnis-Kinder-Camps“ von Freitag Nachmittag bis Sonntag Nachmittag in einem Umwelt-Bildungs-Projekt-Camp  in Sachsen. Dort werden die erlernten Projektinhalte altersgerecht unter Anleitung von erfahrenen Erlebnispädagogen angewandt und gelebt.
        • Dieses Camp ist eine wertvolle und unvergessliche Erfahrung für jedes teilnehmende Kind. Das Wildnis-Kinder-Camp wird an verschiedenen Wochenenden in sinnvollen Gruppengrößen veranstaltet, um eine individuelle Betreuung der teilnehmenden Kinder abzusichern.

Projektnutzen für die Kinder:

        • Die Kinder lernen Problemstellungen mit Hilfe von Fragestrategien konsequent und selbstkritisch zu lösen.
        • Gruppenarbeit, Kommunikation und die strikte Vermeidung von Wettbewerb schaffen ein motiviertes und stressfreies Lernen.
        • Alle Inhalte und Übungen sind so gestaltet, dass die Kinder auch nach Ende des Projektes dieses als ihr eigenes Projekt zu Hause selbständig weiterführen können.
        • Großer Wert wird auf praxisbezogenes Lernen gelegt. Lernstrategien sind universell einsetzbar.
        • Lernen in der und von der Natur macht Spaß, führt uns zu unseren dringend benötigten Wurzeln zurück und schafft die Möglichkeit für Körper und Geist, Gesundheit zu bewahren.
        • Die Kinder schaffen sich eine Mappe mit Lernunterlagen sowie verschiedenen selbst gefertigten Gegenständen aus Naturmaterialien.

Projektnutzen für die Schule:

        • Möglichkeit der Einbindung in den Unterricht
        • Wertvolle Ergänzung von Unterrichtsinhalten
        • Durchführung und Unterstützung von Wandertagen
        • Unterstützung im Schulgarten – Anlage/Pflege des Kräutergartens
        • Unterstützung bei der Anlage und Pflege eines grünen Klassenzimmers
        • Zum Projektabschluss Präsentation der angefertigten Projektarbeiten

Für weiterführende Informationen stehe ich Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.

Jörg Ulbricht, Tel.0177 7875430 & 0351 4602225 oder info@wildnislehrer.de

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When you do this you are talking with God.

!Nquate Xqamxebe, San

Georg Christoph Lichtenberg: “Was jedermann für ausgemacht hält, verdient am meisten untersucht zu werden.”


 

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