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Grundausbildung

 

Terminvereinbarungen bitte telefonisch 0351 4602225 bzw. 0177 7875430 oder Kontakt per eMail

Was ist “Grundausbildung” ?

Grundausbildung bedeutet, den Hund durch Lernerfolge und zu prägende Reaktionsmuster an die Bedürfnisse des Menschen und seiner sozialen Umwelt anzupassen. Dies läuft teilweise den Bedürfnissen und natürlichen Anlagen des Hundes zuwieder. Bedenken wir also, daß Grunderziehung also auch immer Kompromissfindung in einzelnen, jeweils unterschiedlichen Situationen darstellt.

Die Behauptung, daß ein Hund 100% gehorsam sein kann, wird also dadurch ad absurdum geführt, daß das Training mit dem Hund auf Situationsverhalten aufbaut. Man müßte also JEDE denkbare Situation mit dem Hund trainieren, um ein ensprechendes Universalverhalten zu erzielen. Schon aus vernünftigen Beweggründen verbietet sich diese Annahme.

Um also eine höchstmögliche, zuverlässige Arbeit des Hundes zu erreichen, ist der Hundetrainer (Hundehalter) gefordert:

  • Training der gewünschten Übung unter höchstmöglich verschiedenen Situationen
  • Steigerung des Trainingsgrades entsprechend dem Lernfortschritt des Hundes
  • Berücksichtigung der Wesensveranlagung des Individuums (vererbtes und erworbenes Charakterbild)
  • Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse (Zeitaufwand, Charakterbild und Vorbildung des Hundehalters, Lebensumstände des Hundes/Hundebesitzers, usw.)
  • Wir sehen also, daß es keine standardisierte Ausbildung geben kann, sondern der Hundehalter und Trainer auf das strengste gefordert sind, sich auf die individuellen Faktoren einzulassen und diese zu berücksichtigen. Dabei kommt es WENIGER DARAUF AN, wieviel Lehrgänge, etc. ein Hundehalter bzw. Trainer besucht hat, SONDERN VIELMEHR, wieviel Lebenserfahrung, Intuition und Erfahrung mit Hunden bringt dieser mit.

Kein Hund wird sich je daran ausrichten, was sich Menschen untereinander vermitteln, EINZIG UND ALLEIN AN DER SCHNITTSTELLE MENSCH-HUND ENTSCHEIDET SICH DAS ERGEBNIS IN ERFOLG ODER MISSERFOLG !

Ich werde also höchsten Wert darauf legen, den ratsuchenden Hundehalter dahingehend zu unterrichten, seinen Hund zu verstehen und ihm die gewünschten Verhaltensweisen zu lehren.

Meine Arbeit ist im Interesse des Hundes immer erfolgs- und weniger zeitorientiert! (Im übrigen ist mir noch nie ein Hund mit Armbanduhr und Terminplaner unter dem Arm begegnet.)

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Ausbildungsinhalte für den Hundeführer

Im Rahmen meiner Lehrtätigkeit hat die Einweisung des Hundeführers in das Sein eines Hundes und in die Funktionen von natürlichen Interaktionen des Hundes mit seiner Umwelt eine tragende Bedeutung. Die Aufgaben des Hundehalters erstrecken sich über folgende Schwerpunkte:

  • Beobachtung des Hundes
  • Beobachtung der Umwelt
  • Einschätzen der Situation
  • Einschätzen der zu erwartenden Reizlage
  • Einschätzen der zu erwartenden Reaktion des Hundes auf die Situationsreize
  • Auslösen der eigenen Aktionen (akustisch, optisch, geruchlich, mechanisch)
  • Beeinflussung und Bestätigung der Reaktion des Hundes
  • Beobachtung und Auswertung des Vorgangs
  • Filterung der erlangten Informationen über den Situationsverlauf und der Reaktion von Hundeführer und Hund zur Verfügbarmachung für zukünftige Lernvorgänge

Resultierend daraus werden zum Beispiel folgende theoretische und praktische Inhalte während der Unterrichtseinheiten vermittelt:

  • Wesen des Hundes (vererbte und erworbene Charakteristiken)
  • Beobachtung und Bewertung von Problemsituationen sowie Einordnung der Verhaltensweisen von Hund und Hundehalter
  • Lernverhalten des Hundes unter Berücksichtigung von Situation, Reizlage, Erfahrungswelt und ritualisierten Verhaltensmustern
  • Ritualisieren von Handlungsabläufen beim Hundeführer
  • sachgerechtes Belobigen und Spiel mit dem Hund
  • Motivation des Hundes durch Gestaltung seines Tagesablaufes und sozialem Umfeldes
  • Erläuterung und Bearbeitung sämtlicher auftretender Fragestellungen
  • usw.

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Ausbildungsinhalte für den Hund

Im Rahmen der Grunderziehung werden wir gemeinsam beim Hund Verhaltensmuster aufbauen, welche es ihm gestatten, auf äußere Reize (z.B. optische oder verbale Anweisungen, Schlüsselreize im Umfeld, etc.) angemessen zu reagieren. Bisher vorhandene erwünschte Reaktionsmuster werden bestärkt, unerwünschte Reaktionsmuster (z.B. unerwünschtes Weglaufen) werden in erwünschte Reaktionen umgeformt. Wir versuchen, den Lernumfang für den Hund im überschaubaren Umfang zu belassen, um in Rücksicht auf das zur Verfügung stehende Trainingszeitvolumen des Hundeführers den Hund nicht zu überlasten und frustrierende Ausbildungsergebnisse zu verhindern. Der Erfolg besteht in der Vereinfachung von Reaktionsmustern und deren erfolgreicher Einsatz in der einzelnen Situation. Alles weitere ergiebt sich während der Ausbildungseinheiten. Ausbildungsinhalte während der Grunderziehung sind z.B.:

  • Leinenführigkeit mit und ohne Kommando
  • Freifolge mit und ohne Kommando
  • Sitz unter Ablenkung
  • Platz unter Ablenkung am Hundeführer
  • Platz unter Ablenkung über Distanz zum Hundeführer
  • Herankommen mit und ohne Kommando
  • zuverlässige Arbeit unter allen gewünschten Umgebungssituationen
  • Bearbeitung von unerwünschten Verhaltensweisen

Gearbeitet wird mit einfachen Hilfsmitteln wie Leine, Halsband, lange Leine, Leckerlie und Spielzeug. Auf Wunsch Hundepfeife und ähnliche Mittel. Weitere Hilfsmittel im Ausnahmefall nach festgestellter Notwendigkeit.

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Was bezeichne ich als erweiterte Grunderziehung ?

Es gibt Dinge in der Arbeit mit dem Hund, welche aus dem üblichen Rahmen herausfallen. So zum Beispiel:

· Teamarbeit Kind - Hund

· Ausbildung mehrerer Hunde, welche zu einem Besitzer gehören

· Arbeit mit dem Hund unter besonderen Situationen, welche nicht alltäglich sind

· Arbeit mit dem “wildernden Hund” ...und andere mehr...

Diese Anforderungen werden durch mich besonders intensiv betreut, wenn gewünscht.

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Lieber Hundehalter,

mit dem Hund haben wir ein Lebewesen an unserer Seite, welches über hervorragende Sinnesmerkmale verfügt. Diese Sinnesleistungen zu fördern und zu fordern geschieht in “freier Wildbahn” zwangsläufig, um überleben zu können. Beim Haushund sind die Sinnesorgane und -leistungen rasseabhängig noch mehr oder weniger ausgeprägt vorhanden. Den Wohl größten Schaden hat hier wohl der Mensch angerichtet, in seinem Wahn, optimierte Rassen nach seinem Wunsch zu schaffen (einzelne Rassen führe ich hier nicht auf, um nicht den Zorn der Rassefanatiker zu schüren). Gehen wir vom noch züchterisch relativ unverdorbenem Hund aus, so stellt uns dieser vor die Aufgabe, ihm die Möglichkeiten einzuräumen, seine Sinnesleistungen ausleben und trainieren zu können.

Es stellen sich unter anderem folgende Möglichkeiten dar, unseren Hund aktiv zu fordern (kleine Auswahl):

 

Es stellen sich unter anderem folgende Möglichkeiten dar, unseren Hund aktiv zu fordern (kleine Auswahl):

 

Variante

geeignet für Hunde mit

Aufwand für die Durchführung

 

Agillity

hohem Bewegungsdrang, schult Koordination der Bewegung und des Gehörs

relativ hoch, da eine Anzahl von Geräten und ein Trainingsplatz benötigt wird

hrtenarbeit

ausgeprägten Geruchssin und dem Willen, Beute (Spielzeug/Futter) auffinden zu wollen

mittel, es wird eine Suchausrüstung benötigt sowie geignetes “Suchgelände”, z.B. Acker, Wiese, Wald, etc.

Rettungshundearbeit

starken Spieltrieb, ausgeprägten Geruchssinn, sozialer Verträglichkei

recht hoch, da Trainingsgelände und Helfer gebraucht werden und der finanzielle und zeitl. Aufwand hoch sind

Die Hundeschule bietet Ihnen die Möglichkeit, Sie über eine Eignung Ihres Hundes zu beraten und Ihren Hund und Sie gemeinsam dahingehend zu begleiten (hinsichtlich Problembearbeitung, Trainingsoptimierung, Verbesserungen einzelner Elemente bzw. Einsteigertraining durchzuführen). Für die eigentliche Trainingsdurchführung wenden Sie sich bitte an Hundesportvereine bzw. rettungshundeführende Organisationen. Die Trainingsvariante Rettungshundearbeit fällt nicht in den Aufgabenbereich einer Hundeschule.

HUNDESCHULEN SOLLTEN NIE MIT HUNDESPORTVEREINEN ODER RETTUNGSHUNDESTAFFELN IN KONKURRENZ TRETEN, SONDERN SICH AUFGABENFELDER TEILEN !

Es erwartet Sie und Ihren Hund freundlichst Ihr Jörg Ulbricht

Tel.: 0177 7875430

Fragen zum gesamten Komplex? Dann einfach per eMail.

 

Tracking is like dancing, because your body is happy.

It tells you hunting will be good. You feel it in the dance.

When you do this you are talking with God.

!Nquate Xqamxebe, San

Georg Christoph Lichtenberg: “Was jedermann für ausgemacht hält, verdient am meisten untersucht zu werden.”


 

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